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Siegfried Heinz-Jürgen Ahlborn Sterne, Mensch und Edelsteine
Verlag Ch. Möllmann 1996 ISBN 3-931156-10-9
Dieses Buch ist selbst
ein Edelstein! Welch ein brillantes Werk! Was als erstes auffällt,
ist seine Sprache: klar und rein in der Diktion, niemals ein Wort zu
viel oder zu wenig, kristallin sachlich und doch wunderschön gepflegt
- ein Hochgenuß für jeden Leser, der auch beim Durcharbeiten
von Fachliteratur noch Wert auf Sprachgestaltung legt. Wie der Inhalt
so die Form! Durch und durch getragen von der Geisteswissenschaft Rudolf
Steiners spannt sich der Bogen vom Mineralreich zu den kosmischen Wirkekräften,
in deren Brennpunkt der Mensch steht. Wir erfahren, was der zarte Rosenquarz
mit dem kosmischen Kraftfeld des Steinbockes, dem Ich-Sinn und dem Knie
des Menschen zu tun hat und lernen begreifen, daß seine Heilkräfte
in der Überwindung der kalten Egozentrik liegen, an deren Ende
die liebevolle Selbstlosigkeit echter Mitmenschlichkeit steht. Sicher,
ein gewisses Verständnis für anthroposophischer Erkenntnisse
muß man schon aufbringen wollen - doch das aus eigener, innerer
Schau getragene profunde Wissen des Autors kann gerade den Neuling neugierig
machen und mag einen Impuls setzen, sich mit der anthroposophischen
Weltsicht und Medizin anzufreunden. Die Firmen Weleda und Wala stellen
ja potenzierte Dilutionen, Globuli und Ampullen aus einer großen
Reihe von Edelsteinen her - das Arzneimittelbild z.B. von Rosenquarz
mußte sich der diesbezüglich Interessierte mühsam aus
verstreuten Veröffentlichungen zusammentragen. Diese Lücke
schließt endlich dieses Buch. Und immer neue Aspekte des Zusammenklanges
von Edelsteinen, Kosmos und Mensch vermag der Autor aufzudecken: über
40 Steine werden monographieartig behandelt: Fundstellen, Mineralogisches,
Kosmisches, Wirkung auf den Menschen - immer ausführlich genug,
daß der Therapeut damit arbeiten kann. Ein Krankheitenregister
mit den dazugehörigen Heilsteinen gibt weitere Impulse. Abgerundet
wird der Text von hervorragenden Farbfotos. Das Werk ist so dicht, daß
die wenigen Worte einer Rezension ihm nicht gerecht werden können:
ach, liebe Kollegin, lieber Kollege, lassen Sie sich selbst begeistern
von dem Buch und Ihnen, verehrter Kollege Ahlborn, herzlichen Dank für
dieses Kleinod.
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